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25.02.05 - 27.02.05
Eröffnung: Freitag, den 25.
Februar 2005um 20 Uhr
Grußwort: An Seebach, Künstlerhausmitglied
seit 1994
Einführung: Tomomi Adachi, temporäres
Mitglied seit September 2004
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Das Projekt
Eine Auswahl unterschiedlichster Künstler
wird dem Publikum vorgestellt:
die zwei Künstlerfreunde Tomomi Adachi
und An Seebach haben
verschiedene KünstlerInnen für ein
kleines Festivalprogramm ausgesucht.
Seit Tomomi Adachi sich temporär im Künstlerhaus
Dortmund beteiligt und dort arbeitet,
gibt es untereinander Diskussion und kontinuierlichen
Austausch.
Unter anderem geht es (fast automatisch) um
die spezifisch Asiatischen und Europäischen
Blicke auf zeitgenössische Kunst, die kulturellen
Unterschiede zwischen Japan und
Deutschland im Allgemeinen.
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An diesem Wochenende werden sie einander und
der Öffentlichkeit ganz persönlich
Künstler nach ihrem Geschmack vorstellen.
Manche von ihnen kennen sie seit langem,
andere haben sie nie zuvor getroffen.
Manche können vor Ort sein, andere sind
'nur' durch ihre Arbeiten vertreten.
Da es auch in der eigenen Arbeit eine große
Bandbreite von Interessengebieten
und Betätigungsfeldern gibt, sind die verschiedensten
Medien
auch in dieser Präsentation vetreten: Performance,
Video, Lautpoesie, Vorträge,
Film, Fotografie, Installation, Musik und Tanz.
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| Programm |
Freitag,
den 25. Februar, 2005 ab
20 Uhr
Sébastien Lespinasse,
Lautpoesie
Monica Klingler, Tanz
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Samstag,
den 26. Februar 2005 ab
20 Uhr
Henrike Daum, Lesung |
Video
Bettina Wenzel, Lesung | Performance
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Sonntag, den 27. Februar
2005 ab 20 Uhr
Thomas Stricker, Lesung | Film
Ben Patterson, music performance
Videoprogramm
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[an
allen drei Tagen | circa 50 Minuten]
Takashi Ishida, Tokio
Kathi Kaeppel, Berlin
Anna Linder, Stockholm |
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Fr
25.2.05 |
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| Sa
26.2.05 |
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| So
27.2.05 |
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Teilnehmende
KünstlerInnen:
Henrike Daum
Takashi Ishida
Kathi Kaeppel
Monica Klingler
Sébastien Lespinasse
Anna Linder
Ben Patterson
Thomas Stricker
Bettina Wenzel
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Henrike
Daum, Münster
Video ist ihr Arbeitsgebiet. 2004 konnte sie ein
Stipendium zu
einer Reise nach Japan nutzen. Sie beteiligte
sich dort am
Puddles Projekt, an dem sich 2001 auch das Künstlerhaus
beteiligte.
Ein künstlerischer Erfahrungsbericht. COSMIC
INTER VIEW?
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Takashi
Ishida, Tokio
Trotz einigermaßen anachronistischer Ästhetik
enthalten die Filme von Ishida faszinierende
Details. Diese Details sind überall, überlagern
schließlich alle Ideen. Seine
Filme basieren auf einfachen Grundregeln der Animation.
Sie zeigen sich besonders
ergiebig ihre Möglichkeiten im Medium Film.
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Kathi
Kaeppel, Berlin
Kathi Kaeppel erschuf die verzaubernde Miniaturwelt
eines
Hans Christian Andersen neu - eine betörende
Animation.
Sie gründete das label www.mongatari.de mit
- im Japanischen so
viel wie >>Geschichten erzählen<<
- und verschrieb sich dem
Comic und der Animation.
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Monica Klingler,
Brüssel
Minimale Bewegungen machen ihren Tanz aus
- ganz ohne dramatiasche Beleuchtung,
ohne Musik. Jedoch rufen ihre Bewegungen ein
Maximum an Freude hervor.
Das ist eine ganz grundlegende Erfahrung von
Tanz.
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Sébastien
Lespinasse, Toulouse
Ausgehend von seinem Körper entwickelt Lespinasse
die Tradition der Lautpoesie neu,
die mit Kurt Schwitters begann. Mit seiner mächtigen
Stimme und seinem konzeptionellen
Ansatz erneuert er diese Kunst, ohne dabei altmodisch
zu werden.
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Anna
Linder, Stockholm
Der Kurzfilm "Cum Pane" von Anna Linder
zeigt uns lediglich Hände, die Brot backen,
und die Materialeigenschaften von Mehl. Die
intime Beobachtung der arbeitenden
Hände transformiert zu abstrakter Bewegung,
begleitet vom Free Jazz Soundtrack.
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Ben
Patterson, Wiesbaden
Er ist nicht nur die Fluxuslegende, sondern erweitert
beständig die Idee von
Fluxus in immer neuen Dimensionen. In seiner aktuellen
Arbeit "Simple Opera" gibt es
das Nebeneinander von professionellen und Laien
Performern; erzählerische
Elemente werden so quasi rehabilitiert und erscheinen
wieder frisch. |
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Thomas Stricker,
Düsseldorf
Skulpturale Feldforschung, die soziale Prozesse
in die Arbeit einschließt - Strickers
spannenden Auseinandersetzung mit dem traditionellen
Medium der Bildhauerei.
Seine Arbeiten erstrecken sich oft über
lange Zeiträume und involvieren zahlreiche
Menschen.
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Bettina Wenzel,
Köln
In ihren Improvisationen forscht die Künstlerin
nach inneren ebenso wie äußeren Prozessen
und setzt sie dann in einer Art Alarmzustand
direkt in die Tat um.
Wenzel arbeitet mit Kombinationen von Tanz,
Stimme und [Live-] Video.
Kulturelle Neugier führte sie 2004 erneut
nach Indien, darum geht es in ihrem
Künstlervortrag mit anschließender
Performance.
"In Indien wirkt Extremes fast banal, die
eklatanten Farben tummeln sich
im Dreck, die Düfte mischen sich zu anregendem
Gestank..."
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Fotos:
©
die Künstlerinnen Event: An Seebach
Organisation/Konzept: Tomomi Adachi &
An Seebach |
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unterstützt von Viessmann Werke GmbH &
Co KG, Allendorf |
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