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Spielfeld
universal
24. März
23. April 2006
Austragungsort
zwischen Spaß und Ernst
Eröffnung:
Freitag, den 24. März 2006 um 20 Uhr
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Ab ca. 21 Uhr PERFORMANCE Thomas Trinkl vs Dan
Dryer.
  
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Teilnehmende KünstlerInnen:
atelier kompakt (Frankfurt/Düsseldorf):
Objekte
Esther Burger (Gütersloh): Installation
Nils Klinger (Kassel): Fotografie
Thomas Trinkl vs Dan Dryer (Düsseldorf):
Performance / Installation
ZugZwangZukunft (Wien): Automaten
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Das Spielfeld wird in dieser Ausstellung als
Austragungsort verstanden, auf dem aus Spaß
unversehens Ernst werden kann. Die Ausstellung
Spielfeld Universal befasst sich
so mit
einer Grundlage, die ein Spiel erst möglich
macht: das Spielfeld als Unterlage und Bedingung
für denSpielenden. In der bildenden Kunst
kommt dem Spiel seit jeher eine wesentliche
Rolle zu. Das Spiel benennt einen wichtigen
menschlichen Trieb und gibt Raum, in welchem
das Unbewusste zu seinem Recht kommen kann.
In Installationen und Fotografien finden die
eingeladenen Künstler Formulierungen, die
zwischen der Auseinandersetzung mit den Spielautomaten
der Leidenschaft und der inszenierten Abbildung
sportlicher Schlachtfelder changieren.
Die Universalität aus dem Titel der Ausstellung
ist durchaus global zu verstehen, als Anspielung
auf die allumfassende Idee eines Spiels,
welches Grenzen überwindet oder auch universellen
Zugriff rund um den Globus ermöglicht,
sei es nun kulturell oder wirtschaftlich.
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atelier
kompakt [Birgit Brinkmann,
Axel Friedrich] |
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Leitmotive:
Straße als Spielfeld und Spielen auf der
Straße
Auf einem großen Ölbild aus der Werkgruppe
der Autobahnbilder, basierend auf
Fotos, die aus dem fahrenden Auto heraus aufgenommen
sind, scheinen die Leitplanken quasi still zu
stehen, die Landschaft dahinter und darunter
wirkt verzerrt - eine Balance aus Hochgeschwindigkeit
und Stillstand. Das Bild wird im Ausstellungsraum
gleichsam auch eine bewegte Landschaft für
die beiden Skulpturenensembles öffnen.
Straße als Spielfeld und Spielen auf der
Straße sind das Leitmotiv für unsere
Gesamtinstallation in Dortmund.
Eine kleinere Bühne aus Metall/Holz, dient
einer Gruppe von 6 Metallschirmen verschiedener
Größen als Podest. Die Schirme sind
in einem Fliegenpilzdesign gestaltet,
die weißen Punkte sind jedoch Löcher.
Die Schirme sind weiß lackiert, die Oberseite
rot. Die Bühne ist ebenfalls weiß,
sie hat einen Ausleger wie ein Sprungbrett oder
Steg und einen Treppenaufgang. Die Arbeit impliziert,
das Podest über die Stufen zu besteigen,
einen passenden Schirm zu nehmen, über
den Steg zu spazieren und dann abzuspringen.
Es ist sozusagen eine Spazier- und Absprungvorrichtung
für Menschen mit Fliegenpilzschirmen...
Ein Objekt erinnert an ein Bonanzafahrrad. Es
lagert auf einem Medizinball und hat nur Sattel
und Fahne, keine Mechanik. Vielleicht ist es
ein Bild für den Wunsch, gleichzeitig noch
Kind und doch schon erwachsen zu sein. Derzeit
entsteht eine Gruppe solcher Objekte, die in
der Ausstellung zu einem Verbund zusammengebaut
werden sollen. Es werden dabei unterschiedliche
Bälle benutzt, Medizinbälle, Volleybälle
bis hin zu original Championsleague
Bällen. Jedes einzelne Objekt versucht
so, mit minimalen Mitteln einen eigenen Charakter
zu kreieren, vielleicht wie eine Horde
von Jungs beim Spielen auf der Straße....
www.atelier-kompakt.de
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Esther
Burger |
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krieg
und frieden - ein Kinderspiel
Meine Rauminstallation erinnert an ein Kinderspiel,
das ich aus meiner eigenen Kindheit kenne und
sehr oft gespielt habe. Die Regeln sind kurz erklärt:
jeder Mitspieler durfte sich ein Land aussuchen
und bekam eine Farbe. Das Los bestimmte, wer anfing
und meistens begann das Spiel mit den Worten:
Deutschland erklärt Frankreich den
krieg. Ziel war es, möglichst viel
von den anderen Ländern zu bekommen und selber
natürlich wenig abzugeben. Dem Sieger gehörte
die ganze Welt. |
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Thomas
Trinkl vs Dan Dryer
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Gegeneinander treten die Künstler Thomas
Trinkl und Dan Dryer in einer Live-Performance
zu einem Gotcha-Match an. In schusssicherer
Kleidung, vor heruntergezogenem Visier ihrer
Helme und mit einem Schutzschild geschützt
sowie mit der Markier-Pistole und der Farbball-Munition
bewaffnet, stehen sich die beiden Akteure
auf einem elf mal fünf Meter großen
Spielfeld gegenüber. Durch die Gestaltung
des Duell-Raumes mit Schwarz und Gelb sowie
Rot und Weiß gestreiftem Warnband, wird
dieser zu einer Plattform für die schon
durch die Ausrüstung verbildlichte Selbstinszenierung
der Darsteller. Eine Plexiglaswand trennt
den Betrachter von der klassischen Zweikampfsituation.
Dokumentation
der Performance im Künstlerhaus als Download.
www.verfolger.org
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Nils
Klinger
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green
fields ... Tatsächlich offenbart die
Serie weit mehr als eine rein ästhetische
Annäherung an nächtliche Lichtphänomene.
Auch sind die Fotos keine Dokumentationen des
Spiels als solchem. Sie haben einen konzeptuellen
Rahmen, welcher der Idee einer Kulturlandschaft
folgt. All diese Orte haben einen eigenen Namen.
Der Sportplatz, so ist es Tradition, stiftet Gemeinschaft
als Treffpunkt und der Verein im Zusammentreffen
mit anderen Vereinen stiftet Identität. green
fields erhält seinen Reiz aus der Verbindung
von genauer fotografischer Beobachtung einer eigentlich
flüchtigen Erscheinung, der formalen Strenge
und schließlich einem kulturellen Bezugsrahmen,
der vor allem in den größeren Städten
nicht mehr alltäglich ist. (Thomas Niemeyer) |
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ZugZwangZukunft
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Insert
Coin nimmt sich des liberalisierten Marktes
als einer modernen Spielhölle
an und transformiert diese in den Kunstkontext.
Acht revitalisierte und modifizierte Arkade-Spielautomaten
ermöglichen dem Konsumenten den Zugang zu
den inkorporierten Medienkunstwerken durch ein
vertrautes Interface und Handling. Durch den Einwurf
eines Euros werden die interaktiven Exponate aktiviert.
Der Konsument bestimmt also direkt, durch seine
Nutzung, den Wert der einzelnen Exponate. Da diese
möglichst vergleichbare Marktchancen erhalten
sollen, bleiben die KünstlerInnen ungenannt.
Insert Coin umfasst acht Exponate:
Chakramat, Biopong, Cyclotron, XYZeit, Isocube,
Video games, CLAR 9000, Generator//a:
www.insertcoin.biz
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Foto©:
die KünstlerInnen
| Christoph Bangert
(Eröffnung)
Organisation:
Ulrike Stockhaus
| Dr. Peter Schmieder
unterstützt von Mercedes-Benz Niederlassung
Dortmund und Sparkasse Dortmund
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