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Astrid S. Klein (*1964, lebt und arbeitet in Stuttgart und Paris) untersucht in ihren kritischen Videoarbeiten stereotype Festschreibungen aktueller gesellschaftlicher und politischer Verhältnisse, wie sie in den Medien und im Fundus des Kinos zu finden sind. Dabei gilt ihr Interesse der Dekonstruktion, performativen Umwandlung und Auflösung medialer Standards.
Die Videoarbeit „Europa Platz“, im Künstlerhaus Dortmund zu sehen, zeigt Architektur- und Stadtplanung als Repräsentanten gesellschaftlicher Vorstellungen. Die rhythmische Montage von eigenen Aufnahmen, kurzen Spielfilmausschnitten, präzisen Toneinspielungen und geschriebenem Text erschafft eine geisterhafte Welt in einer gedehnten Zeit.
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