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Aus dem aktuellen Kunstgeschehen wurde Positionen herausgefiltert, die sich unabhängig von den verwendeten Medien mit politischen Themen beschäftigen oder zumindest ihre Motive politischen Zusammenhängen entnehmen. Oliver Resslers und Zanny Beggs Film beschäftigt sich mit der Reihe der G8-Gipfel unter dem Titel "what would it mean to win?". Tanya Ury und Till Rohmann zeigen eine Arbeit über die Vergangenheit der deutschen Bahn, „Trains“, wie Resslers Arbeit auch dies eine Deutschland-Premiere. Stefan Mörsch beschäftigt sich in installativen Arbeiten mit dem Thema Überwachung und Myriam Thyes zeigt in "Flaggenmetamorphosen" die motivische Wandlungsfähigkeit von nationalen Symbolen. Giuriati und Giannotti verkleiden sich als Carabinieri und fahren in einem Auto der italienischen Staatspolizei durch Europa. Ihr Auftreten fernab der Herrschaftssphäre der italienischen Polizei hat performativen charakter, wobei die durch die Kontextverschiebung Uniformen und Auto als ästhetische Phänomene erlebbar werden. Daniel Behrendt schließlich führt bekannte Politiker als Zeichnungen vor flüchtige Momente vergänglicher Macht.
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